Solar-Sportbrille – ein wichtiger Bestandteil der heutigen Sportausrüstung

Die Funktion einer Sportbrille

Heutzutage benutzen viele Sportler und Sportlerinnen eine Sportbrille. Einerseits ist diese in einigen Sportarten nicht unbedingt notwendig, in anderen Sportbereichen jedoch unerlässlich. Denn unter der allgemeinen Sportbrille versteht man gleichzeitig den Begriff “Schutzbrille”. Jeder Sportler, der eine Sportbrille besitzt und diese benutzt , versucht sich dadurch selber einen Vorteil bezüglich seiner Leistung zu verschaffen. Meistens schützen diese Brillen das menschliche Auge vor äußeren (Umwelt)Einflüssen wie z.B. Licht, Staub und Wasser und wirken diesen störenden Elementen somit entgegen.
Insgesamt sind Sportbrillen ganz normal wie optische Brillen aufgebaut bei denen die Brillen mittels Bügeln über den Ohren fixiert werden. Eine Ausnahme stellen Vollsichtbrillen dar, da beim Tragen dieser Brillen beide Augen noch zusätzlich durch eine Dichtung geschützt werden. Den allgemeinen Dichtsitz einer Brille am Gesicht garantiert ein fest einstellbares Kopfband, welches meistens an den Büglen befestigt ist.

Die Sportbrille im Einsatz

Wenn man sich an den äußeren Umwelteinflüssen orientiert, könnte fast in jeder Sportart eine Schutzbrille getragen werden. Denn auch beim Fußball werden die Spieler und Spielerinnen wie bei fast jeder anderen an der Luft ausgeübten Sportart nicht all zu selten von der Sonne geblendet. Dennoch werden die sog. Schutz – und Sportbrillen nur bei ganz bestimmten Sportarten eingesetzt. Dies sind Sportarten bei denen die Brillen unerlässlich sind oder den Sportler / die Sportlerin nicht behindern. Denn ein Fußballer würde beispielsweise in jedem dritten Zweikampf oder Kopfballduell mit großer Wahrscheinlichkeit die Sportbrille verlieren oder zumindest so behindert werden, dass das Duell gegen einen Gegner verloren ginge.
Die drei bekanntesten Sportarten, bei denen heutzutage Schutzbrillen eingesetzt werden sind Radfahren, Skifahren und Schwimmen.

Ski – und Schneebrillen liegen fest auf dem Gesicht und dienen insofern zum Schutz, als dass sie den jeweiligen Sportler vor einer sog. “Schneeblindheit” schützen. Dabei wird die Brille nur in schneebedeckten Gebieten getragen, in denen diese Erblindung durch die reflektierte UV – Strahlung im Schnee hervorgerufen wird. Dieses Prinzip des Schutzes wird durch die gebeugte Brillenform gesichert. Insgesamt beruht diese Art des Schutzes dem physikalischen Prinzip der allgemeinen “Beugung”.

Eine Schwimmbrille schützt den Schwimmer / die Schwimmerin vor dem Kontakt der Augen mit dem Wasser. Einerseits wird somit vermieden, dass sich die Augen durch das chlorhaltige Wasser und die sich darin befindenen Fremdstoffe entzünden und andererseits wird gleichzeitig das Sehen unter der Wasseroberfläche komfortabler. Dabei sollte die Schwimmbrille wirklich nur an der Wasseroberfläche eingesetzt und benutzt werden. Denn im Gegensatz zu der eben beschriebenen Schwimmbrille gibt es auch noch eine Taucherbrille. Eine Taucherbrille ist daher zum Tauchen zu empfehlen, da sich die Tauchermaske jederzeit durch die Nase unter Wasser mit Luft füllen lässt und somit einen Unterdruck bei einem steigenenden Wasserdruck verhindert werden kann. Deswegen sollte mit einer Schwimmbrille keinesfalls tiefer getaucht werden als 2 Meter. Durch den fehlenden Druckausgleich könnte somit im Inneren der Brille ein Unterdruck entstehen, welcher sowohl zum Platzen mehrerer Blutgefäße im Augapfel als auch zu einer Netzablösung innerhalb des Auges führen kann. Der Vorteil bei Leistungssportlern im Wassersport bezüglich Schwimmbrille ist jedoch, dass beim Schwimmen durch die Nase ausgeatmet werden kann, was z.B. dazu führt – dass beim Rückenschwimmen kein Wasser in das Atmungsorgan gelangt. Beim Aufsetzen sollte vor allem darauf geachtet werden, dass die Brille richtig vor den Augen und perfekt sowie angenehm im Gesicht sitzt. Denn durch die kleinste Fehlstellung kann dies zu unangenehmen Druckstellen am Kopf und Verletzungen der Augen kommen (- sollten diese dem Kontakt mit dem Wasser ausgesetzt sein). Hervorzuheben im Schwimmbereich bezüglich der Brillen sind die Schwedenbrillen, die beim Benutzen einen sehr geringen Widerstand im Wasser bieten und somit auch einen geringeren Unterdruck aufweisen.

Des Weiteren werden auch Radsportbrillen eingesetzt. Diese befinden sich kurz vor dem Gesicht und haben eine relativ große Fläche, damit das Gesichtsfeld nicht eingeschränkt wird. Darüber hinaus schützt diese Sportbrille das Auge vor übermäßigem Fahrtwind und der damit eingehenden Austrocknung sowie vor umherfliegenden Fremdkörpern wie z.B. Fliegen. Die Fassungen solcher Brillen sind verkehrsgerecht.

Die Sportbrille als Modebrille

Mittlerweile werden viele Sportbrillen auch nur zum Unterstützen der eigenen Mode benutzt. So tragen z.B. viele Golfer ständig irgendwelche Sportbrillen als Sonnenbrille. Auch Fußballer neigen immer öfter dazu anstatt Kontaktlinsen Sportbrillen zu tragen. Diese müssen dann aber vom Verschnitt her einer Taucherbrille ähneln und sehr fest und komfortabel sitzen. Dabei werden heutzutage auch schon Brillen angefertigt, die mittels Sehhilfe jede Art von normalen optischen Brillen gleichzeitig ersetzen (dies gilt auch für Schwimmbrillen). Dabei ist jedoch darauf zu achten die Stärke der Sehhilfe jederzeit der eigenen Sehschwäche anzupassen, um weitere Schäden der Augen zu verhindern. Darüberhinaus sollte auch immer dafür gesorgt werden, dass die Brillengläser weder zerkratzt noch verschmutzt werden.