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Niedrig-Energiehäuser lohnen sich

Die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz werden in den letzten Jahren immer größer geschrieben. Energiehäuser sind daher auch in der Immobilienbranche ein sehr beliebtes Thema. Als Energiehäuser werden Häuser bezeichnet, die aufgrund einer optimalen Wärmeisolierung nur wenig bis gar keine Energie verbrauchen und damit den CO2-Ausstoß verringern. Hierbei wird zwischen Niedrig-Energiehäusern und Null-Energiehäusern unterschieden. Bei Null-Energiehäusern sind zusätzlich moderne Techniken wie Wärmepumpen und Solaranlagen vorhanden, die es ermöglichen, dass keine externe Energie mehr zugeführt werden muss.

Das Prinzip dahinter

In Anbetracht der immer knapper werdenden Energieressourcen und daraus resultierender steigender Preise sind Energiehäuser ein innovativer und effizienter Weg, sich den Herausforderungen zum Schutze unserer Umwelt zu stellen. Dabei ist das Prinzip so einfach. Der Clou an Energiesparhäusern ist nämlich, dass durch besonders dicke Wände und einer speziellen Isolierungstechnik die Wärme im Haus bleibt und dennoch Luft zirkulieren kann. Wer zudem eine Solaranlage auf dem Dach installiert oder eine Wärmepumpe nutzt, kann die wenigen Restkosten aufgrund der Selbstversorgung einsparen. Extern zugeführte Energie wird somit überflüssig.

Der Vorteil

Wer sich ein Eigenheim bauen möchte, sollte sich daher überlegen, ob sich die nachhaltige und umweltbewusste Bauweise eines Energiesparhauses nicht auch für ihn langfristig lohnen könnte. Man würde nicht nur die Umwelt schonen, da die eingesparte Energie den CO2-Ausstoß um bis zu 50 Tonnen verringert, sondern auch jede Menge Geld sparen. Der niedrige Energieverbrauch spart nicht nur monatlich hohe Kosten ein, sondern steigert zusätzlich den Wert des Eigenheims. Da bereits seit dem Jahr 2009 ein Gesetz besteht, welches vorschreibt, dass bis 2020 eine CO2-regulierende Bauweise für alle Neubauten und Eigenheime Pflicht wird, werden klimaschonende Immobilien im Wert steigen und Immobilien, die diesen Kriterien nicht entsprechen, an Wert verlieren.

Bauherren sollten sich daher im Vorfeld ausführlich über die Kosten eines Energiehauses informieren und mit einem Kreditrechner die Finanzierbarkeit überprüfen. Zwar ist eine klimaschützende Bauweise zunächst deutlich teurer als die regulären Kosten eines Hausbaus. Die einmaligen Mehrausgaben sind jedoch mit einem Kredit tragbar und durch die langfristigen Ersparnisse schnell wieder wett zu machen. Das Wissen, ökologisch bewusst gebaut zu haben und zu wohnen, unterstreicht zudem das gute Gefühl, das man hat, wenn man erstmals in sein neues Heim einzieht.