Das Eigenheim als Energiesparhaus
Immer mehr Bauherren denken über ein Energiesparhaus als Eigenheim nach. Aus gutem Grund, denn Energiesparhäuser schützen nicht nur die Umwelt aufgrund ihrer CO2-armen Bauweise, sie können langfristig gesehen auch jede Menge finanzielle Vorteile mit sich bringen. Hinzu kommt, dass man Energiesparhäuser auch als Massivhäuser bauen kann, was für viele zukünftige Bauherren ein wichtiges Kriterium beim Hausbau darstellt. Viele Bauherren scheuen sich nämlich davor, ein Haus aus umweltfreundlichen Baustoffen wie Holz oder Kalksandstein zu bauen, da die Stabilität sowie der Brandschutz angezweifelt wird. Doch das Bauen eines Energiesparhauses ist auch mit Porenbeton möglich. Dieser Baustoff lässt im Vergleich zum normalen Beton mehr Luft zirkulieren, was sich wiederum vorteilhaft auf die Wärmeregulierung und das Wohnklima auswirkt.
So lässt sich Geld einsparen
Ein Energiesparhaus bringt also mehrere Vorteile mit sich. Neben der Einsparung von externer Energie und dem natürlichen Wohnklima ohne zu viel Heizungsluft, können sich auch die finanziellen Vorteile sehen lassen. So spart man nicht nur monatlich jede Menge Kosten für Energie, sondern steigert mit einer ökologischen Bauweise auch langfristig den Wert des Eigenheims. Da Energiehäuser zukünftig immer präsenter und wichtiger werden, ist der Bau daher eine gute Kapitalanlage.
Auch wenn die Baukosten für eine ökologische Bauweise zunächst etwas höher ausfallen, so ist man doch erstaunt, wie schnell sich der Mehraufwand auszahlen kann. Zum Beispiel kann man sich als Bauherr zusätzlich zu seiner Baufinanzierung einen staatlich geförderten Zuschuss besorgen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau vergibt für den Bau von Niedrig-Energiehäusern, die die Umwelt durch eine hohe CO2-Einsparung entlasten, besonders günstige Darlehen. Bis zu einer Summe von 50.000 Euro lassen sich dann alle notwendigen Bauschritte und Materialien finanzieren, um die Kriterien für ein Niedrig-Energiehaus einzuhalten. Damit wird es den Bauherren ermöglicht, die Mehrkosten, unabhängig von der individuellen Baufinanzierung, kostengünstig zu übernehmen.
Das Prinzip dahinter
Hinter diesem zinsgünstigen Zuschuss steckt die Intention, zukünftige Eigentümer dazu zu animieren, eine ökologische Bauweise der traditionellen vorzuziehen. In Zeiten knapper Energieressourcen und der Debatte um den Klimawandel können Energiesparhäuser einen großen Beitrag für den Umweltschutz leisten. Durch eine besonders gute Isolierung wird es möglich, die Innenraumtemperaturen besser und auf natürliche Art und Weise zu regulieren, sodass CO2-Emissionen eingespart werden können. Zusätzliche Techniken wie Solaranlagen auf dem Dach helfen ebenso, Energie einzusparen.
